Der Einbau eines Vinylbodens im Neubau stellt häufig eine typische Herausforderung dar: unterschiedliche Höhen zwischen angrenzenden Räumen und wechselnde Untergründe. Ohne saubere Planung und fachgerechte Vorbereitung entstehen unschöne Übergänge, die sowohl optisch als auch technisch problematisch sind.
Höhenunterschiede fachgerecht ausgleichen
In einem aktuellen Projekt standen wir genau vor dieser Situation. Zwischen einem bestehenden Fliesenboden und einem angrenzenden Estrichbereich sollte ein durchgehender Vinylboden entstehen. Der gewählte Belag hatte eine Stärke von rund 3 mm, hinzu kommt der Kleber. Ohne Ausgleich hätte sich ein Höhenversatz von etwa 8 mm ergeben – ein Ergebnis, das weder funktional noch handwerklich akzeptabel ist.
Unsere Lösung bestand in einem gezielten Höhenausgleich. Im Estrichbereich haben wir eine Ausgleichsmasse in entsprechender Stärke eingebracht, sodass später eine einheitliche Ebene entsteht. Entscheidend ist dabei die exakte Berechnung aller Schichten – vom Untergrund über die Ausgleichsmasse bis hin zum finalen Bodenbelag inklusive Klebstoff. Nur so lässt sich ein bündiger Übergang gewährleisten.
Belegreife und Restfeuchte prüfen
Ebenso wichtig ist die Prüfung der Belegreife. Nach dem Einbringen der Ausgleichsmasse muss die Restfeuchte im Untergrund kontrolliert werden. In unserem Fall zeigte sich nach etwa sieben Tagen noch eine erhöhte Restfeuchte – ein völlig normaler Wert angesichts der eingebrachten Wassermenge. Erst bei ausreichender Trocknung kann der Kleber seine volle Haftkraft entwickeln. Regelmäßiges Lüften unterstützt diesen Prozess zusätzlich.
Präzise Verlegung des Vinylbodens
Nach abgeschlossener Vorbereitung folgt die Verlegung des Vinylbodens. In diesem Projekt kam ein hochwertiger Belag in Fischgrätoptik zum Einsatz – eine eher selten gewählte, aber optisch anspruchsvolle Variante. Bereits vor der Verklebung haben wir die Verlegerichtung anhand von Mustern abgestimmt, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen.
Bei Emmig und Buschko steht die sorgfältige Planung und Untergrundvorbereitung immer im Mittelpunkt. Denn nur wenn die Basis stimmt, überzeugt auch das Endergebnis – technisch wie optisch.